First DSJ project day on sustainability co-operated with ocean protection project: Raceforwater Foundation

(Den Artikel in deutscher Sprache finden Sie in Kürze weiter unten)

Friday, 5.07.19.

The equivalent amount of a dump truck of plastic waste ends up in the ocean every minute. Shocked faces look at Annabelle Boudinot, member of the RACE FOR WATER ODYSSEY team and guest expert at the DSJ project day with focus on sustainability. Students from grades 10 and 11 exhibited their project work from biology and chemistry: In what way plastic is always around and what side effects on the Earth global ecosystems the non-stop consume of plastic products and other anthrophogenic actions induce. Besides films and posters, art and small work shops invited especially lower-grade students to understand and think about their personal plastic use in a playful manner.

Plastic is fantastic – a cheap, colorful and multifunctional material. But does it suit our planet as well as it likewise improved modern human’s life?
Grade 10 investigated many topics that concern plastic use in daily life. Plaste elaste that formed the GDR automobile – the „Trabbi“. High Tech synthetic materials – not to be missed in basket ball shoes and other sports. One student „fasted“ on plastic and shared his experience in a plastic
diary. Students also turned trash into art – the jellyfish lamp calling to environmental action.
Why? In particular in – but not limited to – Indonesia waste treatment and disposal undergo few regulations. Most rubbish is disposed by waterways and then enters the ocean – crucial to sea life and in the end our own health. Illustrated by T. Tröster and K. Derry (gr.11) with micro plastic and their role in the food chain. In addition, illegal burning of (plastic) waste causes high level of air pollution by particulate matter. Throughout 2018, Jakarta’s PM2.5 reached 45.3 micrograms per cubic meter or more than four times the maximum standard set by the World Health Organization (WHO). PM2.5 (up to 2.5 microns) is one of the most dangerous pollutants with the worst health impacts among commonly measured air pollutants. The cause of pollution are the people on land, thus they have to develop solutions.

Already in 2015 the Swiss Foundation Race For Water  (www.raceforwater.org) made the first global assessment of the plastic pollution of our oceans during a scientific and environmental expedition. The findings are clear, “plastic islands” do not exist but at the heart of the oceans languishes a soup of microplastics, which drifts about directed by the great oceanic gyres. „We very quickly became aware that the solution was on land. It is absolutely vital that we prevent plastic waste from reaching the oceans”, explains Marco Simeoni, its passionate founder. Since
2017 a solely on renewable energy running catamaran set sail around the world again, to offer solutions for preserving the oceans from plastic pollution. On June 28th grades 10 and 11 enjoyed an interesting school trip to Batavia Marina, where they had a tour around the Race For Water catamaran. This still can be visited until the end of July. It serves as a platform for research, building co-operations with local institutions worldwide and finally offering information and solutions for preserving the oceans from plastic pollution.
The DSJ exhibition shows a variety of multimedia and also hands-on products: all aiming to question present society’s greedy plastic consume and environmental abuse. Not alone to raise awareness but to show that literally EVERY ONE is able to contribute and establish a sustainable life.
Following the 3 missions stated from Race For Water: LEARN. SHARE. ACT! !
We kindly thank the team of Race For Water for the unique opportunity to share concerns and finding solutions. A big Thank You to all DSJ students in grades 10 & 11 for numerous working hours and motivation! Warmest thanks to Miss Beatrice Fleig-Cottiér for initiation and the school management and staff for making the event happen!
Contact: Dr. Astrid Ahke
Sources: https://www.thejakartapost.com/academia/2019/06/29/jakartas-enemy-is-airpollution.
html: www.raceforwater.org

 

Erster DSJ Projekttag Nachhaltigkeit zusammen mit internationaler Stiftung zum Meeresschutz, Raceforwater, war ein Erfolg

Freitag, 5.07.19. Das Volumen eines Müllwagens, so viel Plastikabfall wird jede Minute in die Meere entsorgt. Fassungslose Gesichter sind auf Annabelle Boudinot, Mitglied des Race for water Odyssey Teams, gerichtet. Sie ist als Expertin im Rahmen des Projektages Nachhaltigkeit zu Gast an der DSJ. Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrgangs stellten ihre Projektarbeiten aus dem Biologie – und Chemieunterricht vor: wie allgegengenwärtig Kunststoffe mittlerweile sind, welche Nebeneffekte der schier unersättliche Konsum von Plastikprodukten auf globale Ökosysteme hat, und auch welche anderen ökologischen Konsequenzen durch menschliches Handeln verursacht werden. Neben Erklärfilmen und Lernpostern, Kunstobjekten und Work Shops, waren insbesondere die jüngeren SchülerInnen eingeladen, über ihren persönlichen Plastikverbrauch nachzudenken und auf spielerische Weise besser zu verstehen.

 

Plastik ist „fantastic“ – ein preiswertes, buntes und multifunktionelles Material. Es ermöglicht unser modernes Leben. Aber können wir den non-stop Kunststoffverbrauch weiter verantworten?

Klasse 10 untersuchte für eine Antwort verschiedenste Alltagsthemen- und Situationen. Plaste Elaste ermöglichte den Traum persönlicher Freiheit mit dem DDR-Automobil, dem Trabbi. Es steckt in High Tech Materialien, die aus Basketballschuhen oder auch in anderen Sportarten nicht mehr wegzudenken sind. Ein Schüler fastete drei Tage, verzichtete also auf Plastik und teilte sein Erlebnis in seinem Tagebuch. Schüler verwandelten Müll zu Kunst – die Quallenlampe leuchtet den Weg zu mehr Umweltaktionen.

 

Was war der Anstoss für diese Projekte? Vor allem in Indonesien – doch nicht nur hier und in Asien – existieren wenige oder schlecht überwachte Regulierungen für das Abfall- sowie Abwassermanagement. Müll wird meist über Kanäle und Flüsse direkt ins Meer entsorgt – eine ernste Bedrohung für alles Leben im Meer und nichtzuletzt für unsere Gesundheit. T. Tröster und K. Derry (Kl.11) zeigten dies anschaulich für die Rolle von Mikroplastik in der Nahrungskette. Desweiteren verursachen giftige Emissionen durch tägliche, illegale (Plastik) Müllverbrennungen extrem hohe Werte durch Feinstaub (particulate matter, PM) und andere Luftschadstoffe – Jakarta rangiert weltweit unter den Städten mit der schlechtesten Luftqualität. Im Jahr 2018 erreichte Jakarta PM2.5 Werte um 45.3 Mikrogramm pro Kubikmeter bzw. das Vierfache des durch die World Health Organization (WHO) als zulässig erklärten Wertes. PM2.5 (Partikel mit einer Größe bis zu 2.5 Mikrometer) zählen zu den gefährlichsten Umweltschadstoffen und den durch sie verursachten schwerwiegendsten gesundheitlichen Schäden. Die Ursachen der Umweltverschmutzung liegen offensichtlich an Land, deshalb sind die Menschen dort gefordert, Lösungen zu entwickeln.

 

Bereits im Jahr 2015 leitete die Schweizer Stiftung Race For Water (www.raceforwater.org) eine erste globale Bestandsaufnahme zur Verschmutzung unserer Meere durch Plastik. Die Ergebnisse der umweltwissenschaftlichen Expedition waren eindeutig: es existieren zwar keine „Plastik-Inseln“ im Ozean, vielmehr driften Kunststoff-und Mikroplastik-Partikel wie in einer Müll-Suppe, angetrieben durch die großen Kreisströmungen im Zentrum der Weltozeane. „Uns war schnell klar, dass die Lösung an Land zu finden war. Es ist absolut unerlässlich zu verhindern, dass noch weiterer Plastikabfall in die Meere gelangt“, erklärt Marco Simeoni, passionierter Gründer. Seit 2017 umfährt ein rein durch erneuerbare Energien angetriebener Katamaran die Welt mit dem Ziel, Lösungen zum Schutz der Meere durch Plastikverschmutzung anzubieten. Am 28. Juni erlebten alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 einen spannenden Ausflug zur Batavia Marina, wo sie vom Team von Raceforwater durch dieses spezielle Katamaran geführt und über das Projekt informiert wurden. Das Katamaran kann noch bis Ende Juli besucht werden. Es versteht sich als eine Plattform für Wissenschaft und Forschung, zum Knüpfen von Kooperationen mit lokalen Institutionen aus Politik und Wirtschaft und bietet aktuelle Informationen und Lösungsansätze zum Schutz der Meere vor Plastikverschmutzung.

 

Die Ausstellung an der DSJ zeigt verschiedenste Multimedia und Hands-On Projekte: sie alle stellen den gegenwärtigen gierigen Plastikkonsum und auch Missbrauch durch die globale Gesellschaft in Frage. Um für dieses Thema zu sensibilisieren, aber vor allem um zu zeigen, dass wörtlich jede/r etwas zu einem nachhaltigen Lebensstil beitragen kann. Gemäss der 3 Leitziele von Race For Water: Learn. Share. Act!

 

                                                                       (Lerne.Teile.Handle!)

 

Wir bedanken uns herzlich bei dem Team von Race For Water für die einmalige Gelegenheit zum Gedankenaustausch und der Diskussion um Lösungen an Bord. Ein grosses „Dankeschön“ geht an alle Schülerinnen und Schüler in Klasse 10 & 11 für höchste Motivation und zahllose Arbeitsstunden. Ganz besonders bedanken wir uns bei Frau Beatrice Fleig-Cottiér für den Veranstaltungshinweis und Kontakt zur Schweizer Botschaft bzw. dem Projekt  sowie ferner dem Schulmanagement und Angestellten!

 

Kontakt: Dr. Astrid Ahke

 

Quellen: https://www.thejakartapost.com/academia/2019/06/29/jakartas-enemy-is-air-pollution.html, www.raceforwater.org

 

 

Bilder und Untertitel:

 

1 – Elena (Kl.10) bereitet eine Vulkanlampe für den Workshop vor.

 

2- BesucherInnen konnten Alltagsgegenstände aus Plastik aus der Black Box ziehen und sich auf Lernpostern über deren Verwendung und Umweltschäden informieren.

 

3-Klasse 10 hatte besonders viel Spass bei der Betreuung und Führung der Jüngeren.

 

4-SchülerInnen des 8.-11- Jahrgangs und  ihre LehrerInnen nahmen interessiert am Seminar von Annabelle Boudinot (Race For Water Foundation) teil.

 

5 –  Annabelle Boudinot berichtete über beeindruckende und auch schockierende Informationen über den Gesundheitszustand der Meere und erklärte die Arbeit der Race For Water Stiftung und ihre zukünftige Mission.

 

6 – Alle BesucherInnen schrieben am Ende der Ausstellung ihre Wünsche für eine nachhaltigere Zukunft als Flaschenpost. Dies sind die Wünsche der Kinder an der DSJ!

 

Bildrechte: Dr. Astrid Ahke